Der Megacruiser

Black Friday? Können wir auch!

Wir präsentieren Euch: Den MEGACRUISER, Toyotas Antwort auf die Frage, was man am Land Cruiser überhaupt noch verbessern könnte. Das Ergebnis: Mehr Platz (5090x2170x2075 mm bei einem Radstand von 3395 mm), mehr Zuladung (lässige 600 kg), mehr Bodenfreiheit (420 mm) durch Portalachsen und 37er Räder (bei Einzelradaufhängung!), weniger Wendekreis (5,6 m) durch Allradlenkung mit einem hinteren Lenkeinschlag von bis zu 12°, ordentlich Traktion durch permanenten Allradantrieb mit drei Sperren und Untersetzungsgetriebe und nette Gimmicks wie eine Reifendruckregelanlage. Unter der Haube schlummert das zierliche, direkteingespritze, turboaufgeladene und ladeluftgekühlte Stationärkraftwerk 15B-FTE, das aus 4,1 Litern Hubraum vergleichsweise bescheidene 155 PS und angenehme 382 Nm zaubert – bei annähernd Standgas, wohlgemerkt, denn diese 4,1 Liter verteilen sich nur auf 4 Zylinder mit einem Bohrung/Hub-Verhältnis von 108×112. Drehzahl braucht es nicht bei Zylindern groß wie Wassereimer (es gab auch eine Version mit dem etwas schwächeren, weil mechanisch eingespritzen 15B-FT).

Vorgestellt 1993 und in Serie erhältlich ab 1996 bis 2002, gab es den Megacruiser in einer Basisversion für die japanischen Verteidigungskräfte (BXD10) und einer aufgehübschten zivilen Version (BXD20). Nach Europa kam er nie, allerdings gibt es hier ca. ein Dutzend Fahrzeuge verschiedener Ausführungen. Er ist also tatsächlich nicht ganz so selten wie, sagen wir mal, ein FJ25.

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