Finanzierung von Neuwagen

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Zu Großvaters Zeiten war der Autokauf eine klare Sache. Zuerst wurde konsequent gespart – nicht für eine Anzahlung, sondern für den gesamten Kaufpreis. Der Tag des Autokaufs war ein Großereignis für die ganze Familie. Zuerst ging man zur Bank um das Geld abzuheben und danach zum Autohändler, wo der reservierte Wagen bereitstand. Da der Kaufpreis zur Gänze in bar bezahlt wurde, gab es einen schönen Rabatt.

45 Prozent oder fast jeder Zweite bezahlt heute seinen Wagen mit einem Kredit. Die Gründe dafür sind verschieden. Zum einen sind es steigende Lebenshaltungskosten, die den Sparstrumpf leeren und zum anderen tendieren Autokäufer zu luxuriöseren oder zumindest besser ausgestatteten Fahrzeugen. In einem Fall jedoch herrscht Klarheit: Ohne Fremdfinanzierung ist der Autokauf nur im seltensten Fall möglich. Auf Netzsieger können Autokredite verglichen werden und Vor- und Nachteile der jeweiligen Anbieter gegenübergestellt werden.

Die Frage ist nur, welche Finanzierungsform die bessere ist: ein Händlerkredit, ein Raten- oder Autokredit oder Leasing? Alle Finanzierungsmodelle haben Vor- und Nachteile.  Einigkeit herrscht bei der Höhe der monatlichen Rate. Die sollte nicht mehr als 15 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens ausmachen – nur so lässt sich die Lebensqualität aufrechthalten.

Wer ein Fahrzeug nur wenige Jahre fahren und danach gegen ein anderes tauschen möchte, ist mit einem günstigen Kfz-Leasing gut bedient. Allerdings kann die Rückgabe eines Leasingfahrzeugs teuer kommen. Kleine Kratzer und Dellen lassen sich Leasingfirmen teuer vergüten. Soll der Wagen dauerhaft angeschafft werden ist vom Leasingvertrag mit einer hohen Schlussrate abzusehen. Dafür lohnt der Blick auf andere Finanzierungen.

Als Alternative zum Leasing bieten sich der Raten- und Autokredit an. Beide Kredite sind sich ähnlich und in der Struktur gleich aufgebaut.

Der Ratenkredit ist zweckfrei und kann frei verwendet werden. Außerdem bleibt der Kfz-Brief in den Händen des Käufers. Der Käufer wird somit sofort Eigentümer des Fahrzeugs. Allerdings kann die Bank für den Kredit andere Sicherheiten verlangen.

Der Autokredit ist zweckgebunden und darf daher nur für den Autokauf verwendet werden. Außerdem dient der Wagen der Bank zur Besicherung des Kredits bis dieser abbezahlt ist. Dafür sind die Zinsen niedriger.

Ein neuer Kleinwagen ist mit einem Raten- oder Autokredit bereits nach ein paar Jahren abbezahlt. Bei großen und teuren Fahrzeugen wie zum Beispiel einem SUV oder PickUp mit Allrad kann die Laufzeit aber wesentlich länger sein.

Der Händlerkredit ist in der Regel ein Autokredit. Dennoch gibt es Unterschiede zum Autokredit bei der Bank. Meistens ist der Händler-Kredit mit dem Kaufvertrag für das Auto verbunden. Das kann zu einigen Problemen führen wie zum Beispiel bei der Rückgabe des Wagens wegen schwerer Mängel.

Es gibt noch weitere Gründe, die für den Bankkredit sprechen. Der Markt bietet viele günstige Kredite, die einfach im Internet zu finden sind. Ein Autokäufer, der den Kaufpreis mit einem Bankkredit in bar bezahlt, ist er für den Autohändler Barzahler und gern gesehener Kunde. Und dafür gibt es traditionell einen schönen Rabatt.

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