Das Handy über den USB-Port am Autoradio zu laden, kann man ja meistens vergessen…wenn Google Maps läuft und vielleicht noch Audible, dann kommt das bisschen Ladestrom meist nicht hinterher und irgendwann wird der Bildschirm schwarz. Klar, dann könnte man immer noch einen USB-Adapter in den Zigarettenanzünder stecken, aber da hängen bei mir schon Dashcam und Kühlbox. Das moderne Leben ist ein einziger Kampf, ich sag’s Euch.
Was ich, zumindest im Werkstattwägelchen, immer dabei habe, sind Makita-Akkus. „Da muss es doch…“, dachte ich mir. Und ja, es gibt. Hätte ich auch früher drauf kommen können. Manchmal braucht man halt ein wenig.
Ich präsentiere: Den Makita USB-Adapter DEAADP05. Bei Amazon oder Ebay als original Makita-Teil für nen Zwanni, als no-name-Produkt auch für einen Zehner. Ich habe mich dann aber doch fürs Original entschieden.
Das Ding hat zwei USB-Anschlüsse, Tiefenentladeschutz, einen Gürtelclip und passt auf 14,4V und 18V-Akkus mit 1,5 bis 5 Ah. Mit welcher Leistung er lädt, habe ich nicht herausgefunden, so eine handfeste Info wäre ja auch wirklich zu viel verlangt. Es ist jedenfalls kein Schnelllader, aber es reicht.
Fazit: Funktioniert.
Gibt’s mit Sicherheit auch für andere Akkus.
P.S.: Bei der Gelegenheit habe ich übrigens durch die Produktbeschreibung auch gelernt, wie die Makita-Farbe heißt: „Trace of Paradise“. Ein Hauch von Paradies also. Manchmal fragt man sich wirklich, was da geraucht wird. „Wir brauchen einen Namen für die Farbe unserer Werkzeuge.“ – „Ja, unbedingt, ohne geht’s nicht!“ – „Etwas griffiges, mit dem sich Handwerker identifizieren können.“ – „Warte, ich habe da eine Idee…“
