Buschtaxi-Treffen 2019: DANKE!

Liebe Buschtaxler,

Ich bin zurück aus Wetzlar, das Gelände wurde übergeben, LKW und Lager sind aufgeräumt und ich habe mich wieder ein wenig sortiert.

Und nun drängt es mich, Euch ein dickes, fettes, fröhliches

DANKE!!!

zuzurufen.

Wenn ich das 18. Buschtaxi-Treffen mit einem Wort zusammenfassen müsste, dann wäre das: “Atmosphäre”. Denn die war einfach großartig. Ihr wart entspannt, fröhlich, offen für alles und jeden, und wieder einmal durfte ich ein Wochenende lang in glückliche Gesichter schauen, die mit jedem Blick dieses wunderbare BTT-Gefühl ausdrückten: “Endlich zu Hause!”

Dass sich dieses Gefühl auch auf einem neuen, unbekannten Gelände einstellt, war für mich nie die Frage. Schließlich ist das BTT das BTT, und auch wenn der Ort und das Areal anders sind als “gewohnt”, so merkt man doch trotzdem sofort, dass man inmitten der Buschtaxi-Familie ist. Dennoch glaube ich – und die vielen Gespräche mit Euch haben dieses Gefühl bestätigt -, dass das neue Gelände in Wetzlar einen ganz entscheidenden Faktor hinzugefügt hat. Einen Faktor, der mir vorher sehr viel Kopfzerbrechen bereitet und sich dann letztendlich als Glück herausgestellt hat: Platzmangel. Nun ja…”Platzmangel” ist ein großes Wort, das trifft es nicht ganz, aber in der Tat mussten wir uns ein wenig enger stellen, um alle unterzubekommen. Storndorf war weitläufig, und durch die vielen schrägen Bereiche war zwischendrin wirklich viel Platz. Viel Platz bedeutet aber auch, dass dieser Platz genutzt wird. Man steht weit, man nimmt sich Raum, die Nachbarn rücken ein wenig mehr in die Ferne…und ganz heimlich schleicht sich ein, dass man irgendwie mehr und mehr “unter sich” ist. In Wetzlar ist das anders. Völlig anders. Und plötzlich…plötzlich stehen die Tische wieder zusammen. Plötzlich sind die Runden am Lagerfeuer wieder größer. Plötzlich gibt es wieder mehr Begegnungen. Ich habe das dieses Jahr so oft gehört wie noch nie: “Wir haben tolle neue Leute kennengelernt!”

Jetzt im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass sich dieses gemütliche, heimelige Gefühl bei meinen abendlichen Rundgängen in Storndorf in den letzten zwei, drei Jahren nicht in dieser Form eingestellt hatte. Es gab nur sehr wenige größere Runden ums Feuer, und das war irgendwie spürbar. Die Stimmung war toll, ohne Frage, aber irgendwas fehlte. Und ich konnte nicht wirklich sagen, was. Das ist jetzt zurück. Und das berührt mich. Vermutlich mehr, als ich bereit bin, zuzugeben, aber ganz ehrlich…als ich am Samstag Abend im Batwichtel-Camp stand, meinen traditionellen Schluck Portwein aus Dieters Buschtaxi-Becher getrunken, ins Feuer gestarrt und dem Blödsinn gelauscht habe, den die Jungs da von sich gaben…da hatte ich plötzlich ein wenig Pipi in den Augen. Und dann kam mir ein Gedanke in den Sinn, den ich (jaja, die modernen Zeiten) sofort über Facebook und Instagram in die Welt posaunt habe:

“Lagerfeuer ist Heimat. Zum ersten Mal woanders und trotzdem zu Hause.”

Genau so hat es sich angefühlt. Und das ist ein tolles Gefühl. 🙂

Die Frage aller Fragen möchte ich hiermit auch gleich beantworten…naja, zumindest fast. Der Platz in Wetzlar war glaube ich eine gute Wahl. Die vielen positiven Rückmeldungen von Euch bestätigen mir diesen Eindruck. Und wenn die Stadt Wetzlar so zufrieden mit uns war wie wir mit dem Areal, dann werden wir nächstes Jahr wieder dort zu Gast sein.

Ich danke Euch allen dafür, dass ich dieses Wochenende mit Euch verbringen durfte! Für Eure gute Laune, für Euren Enthusiasmus, für Eure netten Worte! Ich danke all jenen, die einen Workshop, eine Fragestunde, eine Vorführung, einen Vortrag gemacht und damit die Zuhörer und Zuschauer begeistert und informiert haben. Ich danke den Ausstellern (den neuen wie den “alten Hasen”) für ihr Engagement, ihre Beratungsfreude und die Mühe, die sie sich mit den Ständen gemacht haben. Ich danke Michael Gensler und Peter Kück, die mit ihren Teams so gut für unser leibliches Wohl gesorgt haben. Ich danke der Stadt Wetzlar und allen Behörden, mit denen ich zu tun hatte, für ihr Wohlwollen, ihre Offenheit und die Klarheit und Sicherheit bei der Planung. Ich danke dem Landwirtschaftlichen Verein Wetzlar für die Überlassung ihres tollen Museums, damit wir einen Ort für Vorträge und Workshops haben. Und ich danke dem besten BTT-Team, die man sich wünschen kann, das mit einer unfassbaren Begeisterung und Freude eine wahnsinns Arbeit leistet und mit damit den Rücken freihält und es mir ermöglicht, mich um Euch, meine Gäste, zu kümmern. Danke an mein Kern-Team, die das alles seit Ewigkeiten so klaglos mitmachen, und danke an all die Helfer, die hier und da einspringen und diverse Kleinigkeiten erledigen. Danke also (in alphabetischer Reihenfolge) an Anne, Betti, Birgit, Christiane, Gerlinde, Hannah, Irene, Rita, Sigrid, Tina, Christoph “Feldi”, Dirk, Florian “GRJ79”, Georg, Günter “Hecki”, Harald “Harald KJ70”, Jona “Ragnarök”, Marcel “BJ43-Marcel”, Martin, Martin “Cruisermaddin”, Mat, Mathis, Mirko “Hunterli”, Moritz, Marius, Melchior, Aljoscha und die anderen Jungs, Peter “FJ40Garage”, Robert, Stephan “Hazetjotti”, Thomas “Bergler”, Tim “TimHilux”, Timo, Ulf, Uwe, Wolli…habe ich jemanden vergessen? Ich hoffe nicht!

ICH DANKE EUCH ALLEN VON HERZEN!!! Ihr seid das beste BTT-Team, das man sich nur wünschen kann. Das Ding läuft derartig harmonisch, reibungslos und vollautomatisch, sowas kann man sich nicht ausdenken, das muss man erlebt haben. 🙂

Nach dem BTT ist vor dem BTT, und ich habe mir schon ein paar Dinge notiert, die ich nächstes Jahr gerne ein bisschen anders machen möchte. Letztendlich deckt sich das im Großen und Ganzen mit Eurem wunderbaren “Verbesserungs”-Thread, in dem ähnliches angesprochen wurde. Ganz konkret habe ich bislang unter anderem nachfolgende Stichpunkte auf der Liste:
– Die Toiletten-Situation wird sich deutlich verbessern. Es was nicht ganz so wie geplant, nächstes Mal haben wir zwei Anhänger mehr…und wir werden auch wieder (wie damals in Beuern) jemanden da haben, der sich den ganzen Tag darum kümmert.
– Das zentrale Lagerfeuer wird am Kopfende der Händlermeile platziert, damit man es auch findet.
– Catering und Eis-Truck werden ein wenig umgestellt bzw. anders präsentiert.
– Der Ton der Workshops muss sich verbessern. Ich dachte, es ginge mit der Funk-Tröte, aber da ist einfach zu wenig Wumms dahinter. Ich werde das ändern.
– Die Leinwand in der Scheune müssen wir an anderer Stelle aufhängen, stellenweise war die Sicht leider doch nicht so gut wie erwartet.
– Es wird einen Absetzcontainer nur für Asche geben.
– Die Einbahnstraßen-Beschilderung muss das nächste Jahr auch unten an der Einfahrt aufgestellt werden.
– Die Tagesgäste…ja, war ist nicht so ganz optimal, das weiß ich. Dieses Jahr mussten sie (anders als sonst) draußen auf dem Ausweichparkplatz stehen, da ich drinnen auf dem Gelände einfach erst einmal abschätzen und lernen musste, wie uns der Platz reicht. Ich werde überlegen, ob ich das ändern kann.
– Die LKW. Einige Buschtaxler sind mittlerweile auf kleinere LKW umgestiegen, parallel dazu spricht sich in der LKW-Szene offenbar herum, dass das BTT eine schöne Veranstaltung ist…ich freue mich darüber, denn das ist das schönste Kompliment. Aber ich muss mir auch hier etwas überlegen, denn die größeren LKW kann ich nur auf den Schotterplatz lassen, und insgesamt haben wir, wie erwähnt, ein kleines Platzproblem. Ich werde da einmal in mich gehen, vielleicht fällt mir eine gute Lösung ein.

Es kann übrigens nicht schaden, wenn Ihr Euch mal den 11.-13. September 2020 im Kalender anstreicht. Da haben wir nämlich einen Termin. Wir alle zusammen.

In diesem Sinne: Danke für Eure Gesellschaft, danke für die vielen schönen Plaudereien, danke für die vielen Angebote “Magst Du ein Bier?” (die ich leider jedes Mal ablehnen musste, sonst hätte ich das Wochenende nicht überlebt)…danke fürs “nach-Hause-kommen”! Ich freue mich auf nächstes Jahr!
Euer Netzmeister

Bildergalerie >>

 

http://forum.buschtaxi.org/btt2019-danke-t69961.html#p884124

 

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