Im Test: Fenstermatten / Fensterisolation „Blidimax“

Wenn man im Auto schläft, möchte man abends gerne die Rolläden runterlassen…oder zumindest irgendwie die Scheiben blickdicht verschließen. Ich habe da im Laufe der Jahre schon unzählige wunderhübsche Vorhang-Konstruktionen gesehen, einfache und mühevoll ausgearbeitete, an Stangen, Seilen, Drähten… Ich selbst hatte im 75er ganz zu Anfang Vorhänge mit Klettverschlüssen, später mit Druckknöpfen, bin dann aber durch einen glücklichen Zufall („Ich brauch sie nicht mehr, kannst haben!“…danke, lieber Kantze!) an passgenau zugenähte Fenster-Isolationsmatten mit Saugnäpfen gekommen, die uns seither zuverlässig begleiten und die Privatsphäre drinnen und im Sommer einiges an Wärme bzw. im Winter einiges an Kälte draußen halten. Die Teile sind praktisch, schnell an- und abgelegt, sauber verstaubar und können auch gut abgewischt werden.

Nun hat sich ein neuer Hersteller an diese Form der Fenster-Isolation gewagt: „Blidimax“ heißt das neue Produkt von Gerhard Börner und seiner „Blickdicht Manufaktur“. Das Neusser Unternehmen hat sich dabei vor allem die Individualisierung und eine hohe Fertigungsqualität auf die Fahne geschrieben. Ich habe mir „Blidimax“ heute mal angeschaut und kann bestätigen, dass damit nicht zu viel versprochen wurde: Die Matten sind tatsächlich sehr gut verarbeitet, die Nähte sind gerade und sauber, die Steppungen gleichmäßig, die Oberflächen haben eine angenehme Haptik, das Futter sitzt fest und ist luftig, die Saugnäpfe funktionieren einwandfrei und sind austauschbar – und nach ein- und ausrollen liegen die Matten immer noch gerade vor mir, ohne komische Knicke oder Wellen. Stichwort „einrollen“: Ein nettes Gimmick ist der mitgelieferte Packsack, in dem sich das Ganze sauber verstauen lässt. Wäre mir persönlich jetzt nicht so wahnsinnig wichtig, da ich nach all den Jahren natürlich meinen Stauraum für die Matten habe, aber es ist eine nette Idee.

Darüber hinaus gibt es die Matten in einer Vielzahl von Farbkombinationen – damit ist, soweit mir bekannt, die Blickdickt-Manufaktur der erste Hersteller auf dem Markt, der eine solche ansatzweise Individualisierung ermöglicht. Den Stoff gibt es in schwarz, weinrot, sand, indigoblau oder lichtgrau, das Einfassband in schwarz, lichtgrau, orange oder marineblau. Macht summasummarum 20 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten.

Erhältlich sind die Blidimax-Matten bislang für den langen J75/78, J8 (Hecktüren oder -Klappen) sowie Land Rover Defender 90 und 110. Und sie können beinahe beliebig zusammengestellt werden, je nach Wunsch und Ausbau-Situation: Die vorderen Fenster, die seitlichen Fenster oder die Heckfenster können beliebig kombiniert werden. Die Preise bewegen sich dabei (auf den 75er/78er bezogen) zwischen 55 Euro für ein einzelnes Seitenfenster über 185 Euro für das Dreier-Set „vorne“ bis hin zu 495 Euro für das Komplettset. Das ist für eine „vollisolation“ unterm Strich dann doch eine Menge Geld, allerdings ist der Preis bezogen auf die Produktqualität einigermaßen angemessen. Somit bleibt lediglich die Frage des „Ist es mir das wert?“.

Kontakt:

Blickdicht Manufaktur
Gerhard Börner
Tilmannstraße 4
D-41464 Neuss

0049 2131 – 52 30 58 6
http://www.blickdicht-manufaktur.de/

 

Diskussion: http://forum.buschtaxi.org/im-test-fenstermatten-fensterisolation-blidimax-t54982.html

 

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