Import eines HDJ80 in die Schweiz

Text und Fotos: panmundo.com

– scroll down for the english version –

DER ENTSCHEID IST GETROFFEN! Panmundo.com fährt Toyota LandCruiser, und zwar einen 1996er HDJ80. Ein sagenhaftes Auto: Eine Mischung aus Panzer und Transporter, mit drei Sperrdifferentialen, einem bärenstarken 4.2 Liter Turbo-Diesel Motor und sagenhafter Zuladung.

Entscheidend waren 3 Faktoren:

1) Geländetauglichkeit: Hier kommt dem Auto die grosse Verschränkung, die Sperrdifferentiale und die hohe Bodenfreiheit zu gute. Allerdings wäre dies auch bei einem Land-Rover Defender oder Discovery erfüllt.

2) Technik: Ein ganz aktuelles Fahrzeug mit moderner TDI-Technik kommt nicht in Frage, da es in einer Busch-Garage kaum zu reparieren wäre.

3) Zuverlässigkeit: Alle Toyota-Fahrer schwärmen von der Zuverlässigkeit ihrer Fahrzeuge. Währenddem die Landy-Fahrer vom einzigartigen Charakter ihres Autos sprechen… Da muss man sich jetzt entscheiden…

Die erste Fahrt quer durch Deutschland (in der Schweiz ist der Markt für diesen Typ absolut ausgetrocknet also musste ein Expemplar dieser seltenen Gattung importiert werden) war angenehm. Wie vom Jadgsitz aus überblickt man die Autobahn, der dunkel grummelnde Diesel hat erstaunliches Potential. Eine Reisegeschwindigkeit von 140 km/h ist überhaupt kein Problem, andere (meist kleinere) Autos machen erfürchtig Platz und auch der Tankwart freut sich über jede majestätische Einfahrt zu einem Rastplatz.

Zum Thema des nicht trivialen Imports aus Deutschland hier eine Berichterstattung.

DEM HIMMEL SEI DANK – ES GIBT EBAY!

Natürlich ist ein Toyota LandCruiser bestens vorbereitet aufs Gelände. Wir haben das auch schon getestet und wurden natürlich vom Jagdaufseher gestellt. Dieser war dann aber von den drei Differentialsperren (die sein Puch G eben nicht hatte) fasziniert und liess uns mit ermahnenden Worte aber ohne einen Schuss abzugeben abziehen.

Die Ausrüstung für eine Reise erfordert aber einiges an Veränderung. Hier eine Liste der wichtigsten Änderungen:

1) Zusatztank: Der Originaltank fasst 95 Liter. Erschreckend viel, wenn man an der Zapfsäule steht. Aber für lange Strecken in Kanada oder Südamerika bei voller Beladung und im Gelände deutlich zu wenig. Dank der grosszügigen Unterstützung durch Toyota Schweiz wird ein 170l Zusatztank verbaut.

2) Seilwinde: Ob sich selbst oder andere: Manchmal steckt man bis zum Kragen im Sumpf (gekauft bei ebay für nicht ganz die Hälfte des Vertreterpreises)

3) Stossstange: Um eine Seilwinde installieren zu können braucht es eine Rammschutz-ähnliche Stossstange. Gebraucht gekauft beim www.buschtaxi.de Marktplatz.

4) Schnorchel: Dient der Luftansaugung des Motors und erhöht die Watttiefe des Autos. Gesponsert durch Toyota Schweiz.

5) Heck-Radträger: Da der Zusatztank den Platz des Reserverades einnimmt muss das Ersatzrad beim Heck angebracht werden. Da beim HDJ80 die Hecktüre horizontal geteilt öffnet muss zusätzlich ein Schwenkarm angebracht werden. Gesponsert durch Toyota Schweiz.

6) Dachzelt: Occasion gekauft durch www.buschtaxi.de

7) Dachträger: Hier ist Auswahl vielfältig. Allerdings ist darauf zu achten, dass der Träger das Aufklappen des Dachzeltes erlaubt (eine Reling kann dies verhindern). Der Träger ist aus Alu-Riffelblech und wurde speziell für einen HDJ80 angefertigt. Gebraucht gekauft bei www.buschtaxi.de.

9) Schubladensystem: Um Ordnung halten zu können. Siehe Skizze. Auf Bestellung angefertigt in Prag beim Küchenbauer eines guten Freundes.

10) Wassertank: 78 Liter, gefunden bei Ebay. Löcher mussten allerdings selbst gebohrt werden.

11) Wasseraufbereitung: Hier scheiden sich die Geister: Im Angebot sind komplexe Filtersysteme für die eine elektrische Pumpe benötigt wird. Oder die zuverlässigen Tropfen von Katadyn, allerdings schmeckt dann das Wasser etwas merkwüdig. Oder aber, und das ist mein Favorit, eine UV-Tauchlampe mit Zeitschaltuhr, die alle Mikroben abtötet. Gekauft im Internet.

12) Reifen: Wahrscheinlich Cooper 265/75er. Ist noch nicht ganz klar.

13) Autoradio mit MP3/CD-Player. Dazu ein Verstärker aus meinem alten Auto.

14) Spannungswandler: 1000/2000Watt Leistung, Umwandlung von 12V auf 220V. Gekauft bei Ebay für nur 60 Euro.

15) Funk-Gerät: Eigentlich als Sicherheit falls mal ein SOS nötig sein sollte. Occasionsgerät mit 22 Kanälen bei Ricardo für CHF 40 ersteigert.

16) Kühlbox mit 32 Liter Inhalt, kühlt 30 Grad unter Umgebungs-Temparatur. Marke WAECO, neu, gekauft bei Ebay für 140 Euro (normaler Preis: 290 Euro).

17) Gas-Kocher. Bei Gas-max über Ebay erstanden. Ein massives Teil, das sollte Jahrhunderte überdauern.

18) Sandbleche. Problem: Welche Länge? Ich habe mich für 120cm entschieden, weil so ein Blech zwischen die Achsen passt. Gekauft bei Daerr in München. Leider ist bei Ebay und Konsorten nix zu finden und der Occasionsmarkt scheint komplet ausgetrocknet zu sein. Na ja, diese 160 Euro (für 2 Stück) mussten eben sein.

19) Heavy-Duty Federung: Wird erst eingebaut, wenn alles andere drinn ist. Das Gewicht des Autos wird gegen 2.6 Tonnen gehen, was eine Änderung des Fahrwerks unabdingbar macht. Entweder ein OME oder die Federn von Dobbinson. Eine Höherlegung von 5 cm ist auch geplant.

20) Batterien: Ein HDJ80 ist grundsätzlich mit 2 Starterbatterien ausgerüstet. Für den Betrieb der periphären Geräte wie Kühlbox, Licht, Kompressor etc. ist allerdings eine weitere, tiefentladende Batterie notwendig. Panmundo.com wird die Produkte der Firma Banner-Batterien testen.

Import-Berichterstattung:

Vorgeschichte

Ein Geländewagen für eine Weltreise zu kaufen kann an sich nicht sonderlich schwierig sein. Zwei Fahrzeugtypen dominieren: Das Toyota Buschtaxi (HZJ-75 oder ähnliche Modelle) und der Land-Rover Defender 110. Derivate beider Typen bieten sich an: Die luxoriöseren HDJ Toyotas (sogenannte Dickschiffe) oder ein Land-Rover Discovery. In punkto Geländetauglichkeit stehen diese Fahrzeuge den Urtypen Buschtaxi und Defender in nichts nach. Sie sind etwas bequemer und komfortabler ausgestattet – was auch Probleme mit sich bringen kann. Fensterheber und Zentralverrigelung können auch kaputt gehen…

Bei Besuchen von Off-Raod Events und in zahlreichen Internetforen merke ich schnell, dass ich mich mitten unter Glaubenskriegern befand. Land-Rover Fahrer sind von Ihren Landys begeistert, würden sie immer wieder empfehlen. Und geben zu, allesamt begeisterte Schrauber zu sein. Aha, für mich ein wichtiger Hinweis. Auch die Toyota-Fahrer scheinen mit ihren „rundum-sorglos“ Gefährten sehr zufrieden zu sein. Nur wird viel weniger von Problemen mit der Technik gesprochen. Die 4.2 L-Diesel sind nicht zu töten meinen die Buschtaxi-Mitglieder unisono (www.buschtaxi.de). Fazit für mich: Auch wenn ich die urchige Gestalt des Defenders sehr mag, dem Auto eine gewisse zeitlose Coolness nicht abzuprechen ist und ich auf einer Moto-Cross-Piste scheinbar unmögliche Steigungen und Neigungen mit einem Defender bezwang, entschied ich mich, einen Occasion-Toyota LandCruiser zu erstehen.

Der Kauf

Gesagt getan: Vom Typ her war mein Favorit mit den unverständlichen Toyota Kürzeln HDJ80 gekennzeichnet. Ein Mordsding von Geländewagen. Klar, das Buschtaxi käme auch in Frage, aber der HDJ80 hat was brachiales, das mir einfach gefällt. Im grossen www.buschtaxi.de-Forum lernte ich auch gleich allerhand über diesen „besten Geländewagen aller Zeiten“. Sowieso war ich sehr positiv überrascht, wie gut die Internetcommunity der LandCruiser Fahrer funktioniert. Jede Frage wurde innert Stunden gleich mehrfach beantwortet – beim Thema Ausrüstung und Preis eines Gebrauchtwagens fand eine Diskussion mit intensiver Beteiligung statt.

Schön und gut. Einziges Problem ist: Der Markt ist gnadenlos ausgetrocknet. Nach intensiver Suche ein Lichtblicht in Deutschland (in der Schweiz war EIN HDJ80 zum Verkauf ausgeschrieben für eine exorbitante Summe): Ein 93er mit 163 Diesel-PS und nur 125’000km. Alles unter 200’000KM gilt bei diesen Autos als „kaum eingefahren“.

Tiptop, auf also nach Deutschland. Das Auto läuft gut, direkt vom Toyota-Händler, über den Preis konnte man verhandeln. Alles prima, jetzt noch schnell abklären, was die Verzollung und Anmeldung des Autos in der Schweiz kostet und…. Die grosse Enttäuschung folgte unmittelbar: Die HDJ80er vor Baujahr 95/96 erfüllten damals die schweizerischen Abgasvorschriften nicht und wurden nie importiert. Und ein Import heute, so die Toyota-Generalvertretung in der Schweiz, sei unmöglich. Ich müsse schon ein Modell mit dem modernern 24V Motor mit 170PS kaufen. Na ja, vielleicht, so dachte ich, kann ich das Auto ja meinen alten Freund und Consulting-Weggefährten Paul in Deutschland einlösen. Dieser war grosszügig dazu bereit, und so sammelte ich weitere Informationen. Steuern für solch ein Fahrzeug in Deutschland sind mehr als dreimal so hoch wie in der Schweiz. Die Versicherung ist teuerer. Eine Zulassung als Wohnmobil kann man unterdessen vergessen. Einzig die nachträgliche Umschreibung als LKW beim Finanzamt, so erfuhr ich über das Toyota-Forum, sei ein möglicher Weg. Dann allerdings müsse man die hinteren Fenster verkleiden, die Sitzbank rausreissen  und eine halbhohe Trennwand zur Fahrgastzelle einrichten. Würde ja alle noch gehen. Aber dann das endgültige aus: Von verschiedener Seite erhielt ich die Warnung, auf keinen Fall mit einem Auto das nicht auf meinen Namen eingetragen sei in südamerikanischen Länder fahren zu wollen. Befragungen, Verhaftungen, schlimme Folter…. Das sei im mindesten zu erwarten. Ich nehme dies ernst und suche also weiter, diesmal nach neueren Modellen. Es gibt in Deutschland und Österreich genau fünf, die mit unter 200’000km angeboten werden.

Die Odyssee begann in Mönchengladbach nach 8 Stunden Zugfahrt. Im Internet für 12900 Euro angeboten machte der Wagen, welcher laut Verkäufer 188’000km auf dem Buckel hat, auf den Fotos einen guten Eindruck. Der Verkäufer holte mich beim Bahnhof ab (aha, das Auto fährt immerhin) und dann fragte ich mich, wieso die Zahnriemenkontrollleuchte blinkte. Später fragte ich mich, wieso die Differentialsperren nicht einrasteten und danach wunderte ich mich ein bischen, dass das ABS nicht funktionierte (beim Bremstest stand ich quietschend leicht quer). Dass das Servicebuch plötzlich nicht mehr auffindbar war wunderte mich schon weniger.

Gut, also zurück in die Schweiz. Dann ein HDJ80 aus Wien: Der Verkäufer machte am Telefon einen sehr seriösen Eindruck, das Serviceheft war komplett, das Auto top-gepflegt. Kaufpreis: 16’000 Euro bei 198’000km. Ich war mir dem Verkäufer bereits handelseinig und wollte nach Wien fliegen als mich am Freitag abend eine Email erreicht: Die Sekretärin des Verkäufers informierte mich, dass ein Flug nach Wien zwecklos sei. Ihr Chef wäre im Spital (nichts wirklich schlimmes) und der Land Cruiser sei nicht mehr fahrtüchtig, da von einem LKW gerammt.

Gut, also wieder ans Telefon. Nach einigen Recherchen ein HDJ80 mit 188’000km in Horn Bad-Meinberg. Der Verkäufer reagierte prompt, schickte mir Fotos und Serviceheftauszüge. Also hin, wieder 8 Stunden im ICE. Das Auto sah von aussen wirklich sehr gut aus. Ein riesiger Rammschutz, den das Schweizer TÜV (hier: MFK) sofort beschlagnahmen würde, zierte die Front. Bei der Kurzkontrolle stellte ich fest: die Reifen sind nicht mehr ganz so toll wie beschrieben. Und das Auto hatte bereits 193’000km runter – offenbar war der Händler selbst ein begeisterter LandCruiser-Fahrer. Dann war da noch der Riss im Fahrersitz. Gut, ein bischen nachverhandeln half und der Preis war stimmig. Der Motor lief gut, die Sperren rasteten problemlos ein. Dann schnell die Ausfuhrformulare bei einer Amtshexe besorgen (ehrlich: die Schweizer Behörden sind irgendwo sympatischer), die Überführungskennzeichen anschrauben und schon konnte es losgehen. Auf der Autobahn lief das Auto sehr angenehm – und erreichte problemlos 170km/h. Mit entsprechendem Dieselverbrauch. Der Zoll empfing mich auf um 02 Uhr morgens noch und nach der Absprache für eine Inlandverzollung und dem Erhalt des entsprechenden Formulars fuhr ich erstmal nach Hause mit meinem Heim für die nächsten 2 Jahre Weltreise.

Die Zulassung in der Schweiz

Als erstes ist es notwendig, eine Typenschein-Bestätigung zu erhalten. Diese besagt, dass der LandCruiser aus Deutschland bezüglich Abgaswerten und Lärmemissionen mit dem Typen übereinstimmt, der in die Schweiz importiert wurde. Zu diesem Zweck machte ich mich auf nach Safenwil zum Toyota Importeur der Schweiz. Die Bestätigung zu erhalten war problemlos. Da Toyota sich sehr grosszügig bereit erklärte, panmundo.com mit einem grossen Service und der allgemeinen Bereitstellung des Autos für eine Weltreise zu unterstüten, verbrachte ich ganze 3 Stunden in Safenwil und lernte einiges bezüglich Toyota und Reisevorbereitung dazu.

In einem nächsten Schritt suchte ich das Zürcher Zollbüro auf und entrichtete die MwSt. und einen happigen Gewichtszoll. Dazu kam eine Autosteuer. Alles in allem fast 2’000 Franken. Bevor ich nun die Schweizer Nummernschilder abholen konnte musst das Auto die MFK (TÜV) bestehen. Dazu ist vorgängig ein Abgastest notwenig.

Sollte ja kein Problem sein. Also erfolte ein kurzer Check im Internet (die Preise für Abgaswartungen bei Dieselmotoren varieren zw. 90 und 160 Franken) und schon war ich unterwegs zu einem „Independent“ Reifenhändler, der auch Abgastests durchführte. Da erfuhr ich, dass ich ein original Toyota Abgasdokument brauchen würde. Also auf zu einer Toyota-Garage. Wo mir gesagt wurde, dass das alles nicht so trivial sei, sondern genauen Recherchen bedürfen würde. Der Typenübereinstimmungsschein aus Safenwil würde mir schon mal helfen. Also nach Hause, da ich dieses Dokument nicht dabei hatte. Dann wieder zu Toyotahändler, dannach zum Abgastest. Da schraubte ich, da ich die Hebebühne nutzen konnte, auch gleich den riesigen Kuhfänger ab. Und stellte dabei fest, dass der kurze Blick beim Kauf unter das Auto nicht wirklich genügt hat. Der HDJ80 verliert Öl! Das war irgendwo ein Tiefschlag. Und sofort überlegte ich mir, ob vielleicht das Auto viel mehr Kilometer auf dem Tacho hat und ich gründlich aufs Kreuz gelegt wurde. Wie will man das prüfen?

Na ja, meine Hoffnung war dann, das eine gründliche Unterbodenwäsche und das Abdampfen des Motors die Ölschmierereien beseitigen könne und ich doch noch durch die MFK kommen würde. Das alles kostet natürlich wieder 200 Franken. Die MFK selbst schlägt mit 120 Franken zu Buche.

Montag morgen, 07.10 MEZ. Vollmond. Mindestens minus 5 Grad. Die MFK erwartet mich auf Bahn 4. Nach einer halben Stunde ist es klar: Auch mit sauberem Unterboden hat der Prüfexperte bemerkt, dass der LandCruiser nicht ganz dicht ist. Und ich habe nur noch einen Tag, um das Fahrzeug mit einer schweizerischen Nummer einzulösen. Ich erkläre dieses Dilemma und siehe da: Nach einer weiteren halben Stunde bekomme ich sämtliche Dokumente mit dem Vermerkt „Bestanden“ und der Ermahnung, einen neuen Ölschlauch zu installieren. Das nenn ich mal Glück! Mit dem Stapel Dokumente dann zur Verkehrsbehörde um die Schilder abzuholen. Die Dokumente sind vollständig, und nun ist der HDJ80 ein Schweizer Fahrzeug.

Der Um- und Ausbau kann beginnen!

English Version:

THE DECISION HAS BEEN TAKEN! Panmundo.com drives Toyota LandCruiser. To be exact – it’s a 1996 HDJ80. A really cool car: a mixture of tank and truck with three differential gears, a strong 4.2 litre turbo-diesel motor and an enormous vehicle payload.

Three factors have been decisive to buy the Cruiser:

1) Off-road capability: the car has an excellent axle articulation, three differential gears and, of course, a gear reduction. Further-on, the ground clearance is state of the art. Well, true, a Landy Defender would be almost as good in this aspect.

2) Technique: A brand new car would have loads of IT-stuff inside. The HDJ80 has an old-fashioned but reliable antechamber diesel motor which can be repaired in most bush-garages (I hope).

3) Reliability: All Toyota drivers I spoke with believe they drive the best car in the world. Just reliable. While Landy drivers speak about the „character“ of their vehicules. Well, what do you want…?

Some data:
· 170 horse-power
· About 165km/h top-speed
· 4.2litre 24 valves turbo-diesel
· 11.6 litres diesel consummation when not loaded
· 2.25t heavy (empty)

The car was imported from Germany since there is NO market at all for used HDJ80 in Switzerland. Click here for an import guide – but it’s written in German.

THANK GOD – EBAY EXISTS! Of course a LandCruiser is ready for heavy terrain. We tested this in a forest close to Basel and promptly got caught by a forest ranger. This gentleman luckily got fascinated by the Cruiser’s three differential gears (his Puch G does only have one of them) and let us go without even shooting in the air.

However, more equipment is needed for a trip like this. Here we go with a list of the most important installations:

1) Additional tank with 170 litres. Sponsored by Toyota Switzerland.

2) Electric winch: Found for half the price of the normal shop price at Ebay.

3) Heavy duty bumper (TJM): Needed to install the winch. Used part bought in the www.buschtaxi.de market place..

4) Air pipe (snorkel): Sponsored by Toyota Switzerland.

5) Special mount for the spare wheel since the additional tank will use the place foreseen for the spare wheel.

6) Roof tent: Second-hand, bought through www.buschtaxi.de

7) Roof rack: custom-made for a HDJ80, material is aluminium. Used but in excellent condition. Bought via www.buschtaxi.de.

8) Air-compressor: To pump flat tyres. Bout at Ebay for 11 Euros.

9) Drawer system for the trunk: To keep things tidy. See draft. Built in Prague, Czech Republic (custom made).

10) Water tank: 78 litres, found at Ebay. New wholes had to been drilled.

11) Water preparation: Here it was sort of difficult to decide. Most travellers trust the products of Katadyn. However, I found an interesting product at www.reich-web.de – a UV-dive-lamp which kills all microbes.

12) Tyres: Probably Cooper 265/75er. Not yet sure.

13) Hi-Fi with a MP3/CD-Player. Connected with an amplifier from my old car.

14) Voltage converter: 1000/2000Watt, converts 12V into 220V. Found at Ebay for only 60 Euro.

15) Radio set with 22 channels (Ebay for 40 Swiss Francs)

16) Cool box with 32 litres content, cools down to 30 degrees Celsius under the environment temparture. Brand: WAECO, bought at Ebay for 140 Euro

17) Gas cooker

18) Two sand sheet metals of 120cm, bought at Daerr Off-road in Munich for 70 Euros each (you simply cannot find any second hand stuff)

19) Heavy-Duty Suspension: Fully loaded the car weighs about 2.8 tons. Panmundo trusts the products of Dobbinsons.

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